Die Systemische Homöopathie wurde von mir in meinem Praxisalltag entwickelt. Sie kombiniert die Methode der Klassischen Homöopathie mit einer Anamneseform, in der ich Techniken aus der systemischen Therapie und der Psychotherapie (z. B. Teilearbeit , Aufstellungen, Zeitlinien etc.) verwende, um gemeinsam mit dem Klienten einen Blick auf das „größere Ganze” zu finden. Es entsteht so ein Erfahrungsraum, indem sich ein Bild entwickelt, dass mich zur Arzneimittelwahl führt. Ziel ist es, ein erweitertes Verstehen von Krankheit und Symptom im Lebenskontext des Betroffenen zu erarbeiten. Dabei gehe ich davon aus, dass jedem Symptom ein kompetenter Lösungsversuch des Organismus zu Grunde liegt. Wenn wir die Botschaft des Symptoms verstehen, können wir dem Organismus eine bessere Lösungsalternative anbieten. Dieses komplexe Verständnis von Krankheit auf dem individuellen Lebensweg meiner Klienten erlaubt mir eine angemessene Beurteilung und intensive Begleitung des Heilungsverlaufs.